Werra – Weser = Wisara
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Eindrücke aus dem Kurszyklus
Werra-Weser: Fluß der Mitte und der Teilung - Die große Schlange am
Weltenbaum
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Erste Geomantische Wanderwoche
- Die Kinderstube der Wisara von Sachsenbrunn bis Immelborn – 100 km
Fluß
Der Fluß und Ich
– persönliche Erfahrungen und Gedanken beim Begleiten der Wisara -
Geomantisches
Wandern am Fluß entlang bedeutet:
- pilgernd, im
Achtsamen Gehen den Fluß begleiten
- wahrnehmen was
ist am Fluß und die eigenen Lebensthemen die damit in Resonanz gehen
erkennen
- Heilung geschieht
durch mitfühlendes Begleiten – den Fluß begleiten und vom Fluß
begleitet werden
- Erde und Fluß und
Mensch sind Eins. Wir können nicht heiler sein als die Erde. Was wir
der Erde und ihren Lebewesen antun, tun wir uns selbst an. So spiegelt
sich eins im anderen.
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Was die Wisara erzählt
Erinnerungsgedanken und Impressionen der Teilnehmerinnen aus der
Wanderzeit – wie Wolken am Himmel
Erster Tag;
Sachsenbrunn bis Eisfeld
Vereinigung die Blüten trägt
und den Traum der Wisara ins Land
Das Vergessene, die in die Tiefe versunkene Spur taucht wieder mit
Macht auf, gibt sich dem Lauf des Lebens, des Wassers hin. Erinnerungen
überschwemmen mit Macht den trägen Fluß des Lebens, vertrocknetes Leben
erwacht durch die Wasser der Erinnerung.
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Zweiter Tag; Eisfeld bis Hildburghausen
Zurück in die Vergangenheit –
‚Wenn Sie weitergehen kommen Sie an die Grenze!’
Erinnerungen im Land und bei den Menschen an die Zeit als hier
Zonengrenzraum war.
Freude und Entzücken über die vielen Kurven
Flusslauf – Lebenslauf – Resonanz zur Kindheit – Schönheit des Wassers
– hingerissen sein von der Schönheit des Flusses
Erkenntnis und spüren dass es nichts Unwesentliches gibt
Fluß wie das Leben – mäandern – es gibt keine Umwege
Am Grunde angekommen sein – Mut zum Sein finden – Freude am Platz den
die Wisara hat sich zu entfalten – Fröhlichkeit – Kind sein
Glück sammeln
Hildburghausen: Ein kleines Leben und Erinnerungen an vergangene Größe.
Sich nähren aus dieser Zeit
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Dritter Tag: Hildburghausen bis Vachdorf
Widersprüche zwischen der
naturräumlichen Schönheit durch den Fluß und der Kulturnutzung durch
den Menschen
Trotz Eingriffe kann sich Kraft, wenn man sie lässt wieder entfalten.
Baum: Es ist wie es ist.
Das Alter von Fluß und Land und Erde fühlen.
Wisara hatte eine glückliche Kindheit – später werden Dämme gebaut –
Staustufen – Stillstand.
‚Ich fließe immer.’
Sich entfalten und gehen, immer wieder durch das Wasser gehen, hin und
her, wie beim Herz wo beide Kammern sind, beide Seiten des Herzens
fühlen.
Gefühl bekommen für die Weite des riesigen Flußsystems.
Die Flußgöttin steht drüber, Störungen können da nichts ausrichten.
Stau zur Forellenzucht: Verzweiflung – den Kontakt zum lebendigen Fluß
verlieren - Verwirrung
Talsperre: träumen in den Tod
Tiefe Narben und Verwerfungen beim Versuch ins Lebens zurück zukommen.
Staustufe: Flucht, Druck, Enge, vorbeischießende Kraft.
Die Mitte halten dadurch das sie beweglich ist und nicht starr.
‚Die Kultur’ Mensch und Fluß und die Geschichte der Menschen wird immer
wichtiger, der Fluß als eigenständiges Wesen tritt zurück – der Fluß
ist ein Nutzen.
Das Leben setzt sich durch – Stille Schönheit – Frau kann immer Wege
finden die Kraft geben.
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Vierter Tag: Vachdorf bis Meiningen
Bist schon Menschenfluß - und
doch selbstvergessen – in Umarmung mit dem Land – eng umschlungen, ewig
verbunden.
Das ganze Tal erfassen, den gesamten Flußraum und damit den geistigen
Körper der Wisara.
Zunehmende Beeinträchtigung durch Menschen.
Autobahnbrückenquerung macht Rückstau
Weidenmutter hütet das Silbervolk, das nachts über das Land tanzt.
Das Ordnungssystem der Landschaft entsteht durch Flüsse und Berge.
Menschliche Ordnungssysteme: Straßen, sie sind Wirr-Warr – und werden
doch durch Flüsse und Berge bestimmt wie sie sind.
Unfähigkeit der Menschen spüren im Einklang mit der Erde zu leben.
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Fünfter Tag:
Meiningen bis Wernshausen
Wisara: Ich nähre – ich lebe –
Alles was ist, ist meine Schöpfung. – Ich liebe die Menschen – Bin der
Drache der mit ihnen spielt.
Das Bewegen ist das Richtige und die Heilung, auch wenn du ein Päckchen
hast.
Was sollen wir machen, dass wir in Harmonie mit der Erde leben können?
‚Betrachte mich wie deine Mutter, die dir nur Gutes geben will, dich
mit dem Leben beschenkt und dann handle so wie es dir dein Herz sagt.’
Bei Wasungen an der Brücke Übelkeit gespürt. Bei der Frage an die
Wisara was ist zeigt sich ein Bild
von einem Baum, darunter ein großes Loch in dem das Wasser wegrauscht.
Nie direkt am Fluß sein, aber Ecken finden wo Unterstützung da ist und
von dort, aus der Geborgenheit heraus, Blick auf die Wisara und dem was
ist haben.
Zusehen können wie die Wisara wächst und immer breiter wird, sehen wie
sie dabei immer alles was ihr geschieht wieder verarbeitet und
Lebenskraft und Fröhlichkeit ausstrahlt.
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Sechster Tag: Wernshausen bis Immelborn
Die Wisara ist ein lebendiger
Fluß, ein Leben tragender Fluß, sie hat wenig ‚Korsett’ und ist doch
schon weit weg vom Ursprung.
Bild vom Meer, es gibt kein Innehalten, ihr Sein ist Fließen, bei sich
sein und überschwemmen, großes breites Tal.
Die Menschen lieben mich, sie zwängen mich in ein Korsett, aber ich bin
noch stark, könnte mehr wenn man mich lässt.
Gnade ist im Fluß stehend sich mit Quellen verbinden, ab da war das
Gehen nur noch Gnade und die Schönheit sehen, die dann kam. Der
Atemrhythmus wird fließender. Sichtbar werden: aus der Tiefe ein
einziges glucksendes Kichern – Freude.
Die Fäden aller Erfahrungen verflechten sich, weben sich zum
Teppichband – Wisarateppich – Lebensteppich webend – Jeder Nebenfluß
ist schon aus vielen Erfahrungen gesponnener Faden.
Erholung nach einer Ortschaft: Wisara ist wie Mägde am Feierabend: ein
kurzes ausruhen in Frieden.
Eins sein – vereint sein – Sternenreigen im ewigen Kreislauf.
Der nächste Ort
ist Bad Salzungen. Hier wird unsere Reise mit zum Meer, zusammen mit
der Wisara beim nächsten Kurs im März 2010 weiter gehen.
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Fotos: Karin Gebl
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